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Qualität: KPI / SLA

Qualitätsmanagement

Für den Betriebsarzt lassen sich spezifische Key Performance Indicators (KPIs) und Service Level Agreements (SLAs) definieren, um dessen Leistung und Beitrag zur Mitarbeitergesundheit effektiv zu bewerten und zu steuern.

Leitfaden zur Leistungsmessung und -optimierung im betriebsärztlichen Dienst

KPIs (Schlüsselleistungsindikatoren) aus Unternehmenssicht:

  • Terminzugänglichkeit: Dieser KPI misst die Zeit zwischen der Anfrage eines Mitarbeiters und dem zur Verfügung gestellten Termin beim Betriebsarzt. Kurze Wartezeiten sind ein Indikator für eine hohe Effizienz und Verfügbarkeit des betriebsärztlichen Dienstes und zeigen, dass das Unternehmen die Gesundheit der Mitarbeiter ernst nimmt.

  • Behandlungseffizienz: Die durchschnittliche Behandlungsdauer gibt Aufschluss über die Effizienz des Betriebsarztes bei der Versorgung der Mitarbeiter. Eine optimierte Behandlungsdauer sorgt dafür, dass Mitarbeiter schneller wieder arbeitsfähig sind und trägt zur allgemeinen Produktivität bei.

  • Fallzahlenmanagement: Die Erfassung und Analyse der Anzahl der Betriebsarztkonsultationen, aufgeteilt nach Art der Behandlung, hilft, Ressourcen angemessen zu planen und informiert über die gesundheitlichen Hauptanliegen innerhalb der Belegschaft.

  • Erfolgsrate der Behandlungen: Der Prozentsatz der erfolgreich abgeschlossenen Fälle zeigt, wie effektiv der Betriebsarzt bei der Behandlung von gesundheitlichen Problemen ist. Eine hohe Erfolgsquote steht für eine gute medizinische Versorgung am Arbeitsplatz.

  • Mitarbeiterzufriedenheit: Die Zufriedenheit der Mitarbeiter mit dem Betriebsarzt ist ein zentraler Indikator für die Qualität und Akzeptanz des betriebsärztlichen Dienstes. Hohe Zufriedenheitswerte sind ein Zeichen dafür, dass die Gesundheitsdienstleistungen den Bedürfnissen der Mitarbeiter entsprechen.

  • Präventive Maßnahmen: Die Anzahl der durchgeführten präventiven Aktionen wie Impfungen, Schulungen oder Gesundheitschecks spiegelt das Engagement des Unternehmens für die Gesundheitsvorsorge wider und kann langfristig zu einer Reduktion von krankheitsbedingten Ausfällen führen.

  • Reduktion von Krankheitstagen: Eine Reduktion der durchschnittlichen Krankheitstage vor und nach Konsultationen zeigt die Wirksamkeit der gesundheitsfördernden Maßnahmen und Betreuung durch den Betriebsarzt.

SLAs (Service-Level-Vereinbarungen) aus Unternehmenssicht:

  • Erreichbarkeit für dringende Fälle: Das Unternehmen setzt klare Ziele hinsichtlich der Verfügbarkeit von Notfallterminen, um sicherzustellen, dass Mitarbeiter im Bedarfsfall zeitnah medizinische Hilfe erhalten.

  • Reaktionszeiten: Das Unternehmen definiert, in welchem Zeitrahmen Anfragen an den betriebsärztlichen Dienst bearbeitet werden müssen, um eine schnelle und effektive Kommunikation zu gewährleisten.

  • Dokumentation: Es werden klare Fristen für die Bereitstellung von medizinischen Berichten und Dokumenten festgelegt, um Verzögerungen zu vermeiden und den Fortgang der Behandlung zu unterstützen.

  • Datenschutz: Das Unternehmen verpflichtet sich, alle Gesundheitsdaten gemäß den geltenden Datenschutzgesetzen und -richtlinien zu behandeln, um die Vertraulichkeit der Mitarbeiterinformationen zu wahren.

  • Umsetzung von Präventionsmaßnahmen: Das Unternehmen verpflichtet sich zur Durchführung einer bestimmten Anzahl von Präventionsprogrammen pro Jahr, um die allgemeine Gesundheit der Belegschaft zu fördern.

  • Fortbildung: Es werden Standards für die regelmäßige Weiterbildung des Betriebsarztes gesetzt, um eine kontinuierliche Verbesserung der fachlichen Kompetenz und Aktualität zu gewährleisten.

  • Mitarbeiterzufriedenheitsziele: Das Unternehmen setzt klare Zielvorgaben für die Zufriedenheit der Mitarbeiter mit den Dienstleistungen des Betriebsarztes, um eine hohe Qualität der medizinischen Versorgung und Beratung sicherzustellen.

KPIs (Schlüsselleistungsindikatoren) aus Mitarbeitersicht:

  • Zugang zu medizinischer Beratung: Für Mitarbeiter ist es wichtig, dass sie schnell auf medizinische Beratung zugreifen können, besonders in Notfällen. Dieser KPI bewertet, wie zugänglich und reaktionsschnell der Betriebsarzt ist.

  • Behandlungszeit: Mitarbeiter bewerten die Effizienz der medizinischen Versorgung durch die Dauer der Behandlung. Eine schnelle und effektive Behandlung ermöglicht eine schnellere Rückkehr zur Arbeit und verringert die Unterbrechung des beruflichen und privaten Lebens.

  • Verfügbarkeit des Betriebsarztes: Die Häufigkeit und Vielfalt der verfügbaren medizinischen Dienstleistungen sind für Mitarbeiter wichtig, um ein umfassendes Gesundheitsmanagement zu gewährleisten.

  • Genesungsquote: Die persönliche Bewertung der Wirksamkeit der Behandlungen durch den Betriebsarzt beeinflusst die Zufriedenheit und das Vertrauen der Mitarbeiter in den betriebsärztlichen Dienst.

  • Zufriedenheit mit dem Betriebsarzt: Mitarbeiter geben direktes Feedback zu ihren Erfahrungen mit dem Betriebsarzt, was ein unmittelbares Maß für die Qualität und den Umgang der betriebsärztlichen Betreuung darstellt.

  • Präventionsangebote: Mitarbeiter bewerten, inwieweit sie über präventive Maßnahmen informiert sind und diese in Anspruch nehmen können. Ein gutes Präventionsangebot trägt zur allgemeinen Gesundheit und zum Wohlbefinden bei.

  • Auswirkungen auf die Gesundheit: Die persönliche Einschätzung, wie der Betriebsarzt und die angebotenen Dienstleistungen die eigene Gesundheit und das Wohlbefinden beeinflusst haben, ist ein wesentlicher Indikator für die Wirksamkeit des betriebsärztlichen Services.

SLAs (Service-Level-Vereinbarungen) aus Mitarbeitersicht::

  • Verfügbarkeit und Zugang: Mitarbeiter erwarten, dass sie im Bedarfsfall schnell einen Termin beim Betriebsarzt erhalten, insbesondere bei akuten oder dringenden Problemen.

  • Antwortzeiten: Schnelle Antworten auf gesundheitliche Anfragen sind für Mitarbeiter wichtig, um Unsicherheiten und Wartezeiten zu reduzieren.

  • Bereitstellung von Unterlagen: Mitarbeiter erwarten, dass erforderliche Gesundheitsdokumente zeitnah zur Verfügung gestellt werden, um ihre medizinische Versorgung und administrative Angelegenheiten zu erleichtern.

  • Datenschutz: Mitarbeiter legen großen Wert darauf, dass ihre Gesundheitsinformationen vertraulich behandelt und geschützt werden, um ihre Privatsphäre zu gewährleisten.

  • Präventionsprogramme: Mitarbeiter profitieren von präventiven Gesundheitsprogrammen, die sie über gesundheitliche Risiken aufklären und Wege zur Verbesserung ihres Gesundheitszustandes aufzeigen.

  • Zugang zu Weiterbildung und Informationen: Mitarbeiter erwarten, dass der Betriebsarzt stets auf dem neuesten Stand der medizinischen Praxis ist und sie über relevante Gesundheitsthemen informieren kann.

  • Zufriedenheit: Mitarbeiter wünschen sich eine hohe Zufriedenheit mit den betriebsärztlichen Dienstleistungen, die sich in einer transparenten und respektvollen Behandlung, fachlicher Kompetenz und verfügbaren Gesundheitsdienstleistungen widerspiegelt.

KPIs (Schlüsselleistungsindikatoren) aus Betriebsarztsicht:

  • Erreichbarkeit und Terminmanagement: Dieser Indikator misst die Effektivität des Betriebsarztes bei der Bereitstellung von Terminen in angemessener Zeit nach der Anfrage. Ziel ist eine optimierte Terminverwaltung, die allen Mitarbeitern einen schnellen Zugang ermöglicht.

  • Effizienz der medizinischen Versorgung: Durch die Erfassung der durchschnittlichen Dauer der Konsultationen kann beurteilt werden, wie effizient der Betriebsarzt die Mitarbeiter versorgt, unter Berücksichtigung der Qualität der medizinischen Dienstleistungen.

  • Vielfalt und Anzahl der behandelten Fälle: Die Analyse der Arten und Anzahlen der behandelten Fälle hilft dem Betriebsarzt, die gesundheitlichen Bedürfnisse der Mitarbeiter zu verstehen und das Angebot entsprechend anzupassen.

  • Behandlungsergebnisse und Mitarbeitergesundheit: Die Erfassung der Ergebnisse von Behandlungen, insbesondere hinsichtlich der Genesung und Gesundheitsverbesserung der Mitarbeiter, dient als Maß für die Wirksamkeit der ärztlichen Versorgung.

  • Mitarbeiterzufriedenheit: Die Rückmeldungen der Mitarbeiter zu den Dienstleistungen des Betriebsarztes sind entscheidend für die Bewertung der Servicequalität und die Identifikation von Verbesserungsbereichen.

  • Durchführung präventiver Maßnahmen: Die Anzahl und Wirksamkeit der durchgeführten präventiven Maßnahmen zeigen das Engagement des Betriebsarztes für die Förderung der Gesundheit und Prävention am Arbeitsplatz.

  • Einfluss auf die Reduzierung von Krankheitstagen: Dieser Indikator bewertet, inwiefern die Interventionen des Betriebsarztes dazu beitragen, Krankheitsabwesenheiten im Unternehmen zu reduzieren.

SLAs (Service Level Agreements) aus Sicht des Betriebsarztes:

  • Schnelle Terminvergabe für dringende Fälle: Der Betriebsarzt verpflichtet sich, in Notfällen innerhalb eines definierten Zeitrahmens schnell zu reagieren und Termine bereitzustellen.

  • Reaktionszeit auf Anfragen: Festgelegte Zeitrahmen für die Beantwortung von gesundheitlichen Anfragen der Mitarbeiter, um eine schnelle und effektive Kommunikation zu sichern.

  • Zeitnahe Bereitstellung von Dokumentation: Der Betriebsarzt sorgt für eine schnelle Ausfertigung von medizinischen Berichten und Dokumenten, um die Fortführung der medizinischen Versorgung und Verwaltungsprozesse zu unterstützen.

  • Einhaltung der Datenschutzrichtlinien: Es wird gewährleistet, dass alle Mitarbeiterdaten entsprechend den Datenschutzgesetzen behandelt und gesichert werden, um die Privatsphäre und Vertraulichkeit zu wahren.

  • Durchführung von Präventionsprogrammen: Der Betriebsarzt engagiert sich für die regelmäßige Planung und Durchführung von Gesundheitsförderungs- und Präventionsprogrammen.

  • Kontinuierliche Fortbildung: Es wird sichergestellt, dass der Betriebsarzt fortlaufend an Weiterbildungen teilnimmt, um stets aktuelle medizinische Kenntnisse und Praktiken anbieten zu können.

  • Erreichen von Zufriedenheitszielen: Der Betriebsarzt setzt sich das Ziel, eine hohe Mitarbeiterzufriedenheit durch qualitativ hochwertige medizinische Betreuung und ständige Verbesserung der Dienstleistungen zu erreichen.